RASSE

Malteser

Wesen, Pflege des weißen Fells und Welpen

Der Malteser ist eine von der FCI unter Standard Nr. 65 anerkannte Gesellschaftshunderasse. Typisch sind die kleine Statur und das lange, weiße Fell ohne Unterwolle; Wesen und Temperament bleiben bei jedem Hund individuell.

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Malteser aus der Hobbyzucht Naomi’s

AUF EINEN BLICK

Der Malteser in Kürze

Widerristhöhe

20–25 cm

Gewicht

3–4 kg

Lebenserwartung

12–15 Jahre

Fell

weiß, glatt, seidig

Malteser — ein weißer Begleithund aus der Zucht Naomi’s

DIE RASSE KENNENLERNEN

Was ist ein Malteser?

Der Malteser ist ein kleiner Begleithund mit weißem, glattem und seidigem Fell. Anders als der Maltipoo ist er von der FCI als Rasse anerkannt: Standard Nr. 65, Gruppe IX, Sektion 1 — Bichons und verwandte Rassen.

Der Rassestandard beschreibt unter anderem Größe, Proportionen, Farbe und Felltyp. Er bietet Orientierung, ist aber keine Garantie dafür, wie sich ein einzelner Welpe entwickelt. Eine Ahnentafel dokumentiert die im Zuchtbuch eingetragene Abstammung.

Die Rasse stammt aus dem zentralen Mittelmeerraum; die Verantwortung für den Standard liegt bei Italien. Trotz seines Namens stammt der Malteser nicht von der Insel Malta. Jahrhundertelang wurde er vor allem als Gesellschaftshund gehalten. Viele Vertreter der Rasse suchen engen Kontakt zu ihren Menschen.

Bei Naomi’s sind unsere Malteser zugleich Familienhunde und Zuchthündinnen. Unsere Hündinnen leben im Haus und nicht im Zwinger, und jeder Welpe, den wir abgeben, stammt von ihnen.

Malteser mit weißem, seidigem Fell

AUSSEHEN

So sieht ein Malteser aus

Ein ausgewachsener Malteser misst 21–25 cm Widerristhöhe bei Rüden und 20–23 cm bei Hündinnen, bei einem Gewicht von 3–4 kg. Er ist ein kleiner, aber kein zerbrechlicher Hund — kompakt, im Umriss leicht rechteckig und sicher auf den Beinen.

Das Fell ist einheitlich weiß, lang, glatt und seidig. Der Standard lässt einen sehr blassen Elfenbeinton zu, aber keine Flecken oder Abzeichen. Der wesentliche Unterschied zu den meisten kleinen Rassen: Der Malteser hat keine Unterwolle. Das Haar wächst fortlaufend, ähnlich wie menschliches Haar.

Dunkle runde Augen und eine schwarze Nase heben sich scharf vom weißen Fell ab und geben der Rasse ihren typisch aufmerksamen Ausdruck.

Zu Hause wird das Fell auf zwei Arten getragen: lang in Ausstellungslänge bis zum Boden oder in einem kürzeren Alltagsschnitt. Die meisten Familien wählen das Zweite, und das ist keineswegs die schlechtere Lösung — es verlagert die Arbeit nur vom täglichen Kämmen zu regelmäßigen Terminen beim Hundefriseur.

Malteser im Familienalltag

WESEN

Das Wesen des Maltesers

Viele Malteser wirken fröhlich, lebhaft und menschenbezogen. Wie ein Hund sich entwickelt, hängt jedoch ebenso von seiner Veranlagung, seinen Erfahrungen und dem Alltag in der Familie ab. Das Alleinbleiben sollte früh und schrittweise geübt werden.

Er ist außerdem mutiger, als seine Größe vermuten lässt. Er kann wachsam sein, auf Geräusche vor der Tür reagieren und Fremde ankündigen. Das ist ein Vorzug, solange daraus keine Gewohnheit wird — deshalb sollte die ruhige Arbeit an solchen Auslösern schon im Welpenalter beginnen.

Kurze, klare Trainingseinheiten mit Belohnung passen gut zu einem kleinen Begleithund. Druck und lautes Schimpfen sind weder nötig noch hilfreich.

Ob das Zusammenleben mit anderen Hunden oder Katzen gelingt, hängt vom einzelnen Tier und von einer behutsamen Gewöhnung ab.

Malteser und Maltipoo im Vergleich

VERGLEICH

Malteser oder Maltipoo?

Beide Hunde unterscheiden sich vor allem in ihrer züchterischen Einordnung und darin, wie gut sich das spätere Erscheinungsbild abschätzen lässt.

Für den Malteser gibt es einen FCI-Standard. Er beschreibt weißes, glattes und seidiges Fell sowie ein Gewicht von 3–4 kg. Auch innerhalb einer anerkannten Rasse entwickelt sich jedoch jeder Hund individuell.

Der Maltipoo ist eine Kreuzung aus Malteser und Toy- oder Zwergpudel und keine von der FCI anerkannte Rasse. Fellstruktur, Farbe, Körperbau und späteres Gewicht können stärker variieren; häufig werden etwa 2 bis 7 kg genannt, ohne dass sich dies für einen Welpen garantieren lässt.

Die Pflege unterscheidet sich im Detail: Das glatte Haar des Maltesers verknotet und braucht tägliches Kämmen, das gelockte Fell des Maltipoos verfilzt und muss bis auf die Haut durchgearbeitet werden. Pflegeleicht ist keiner der beiden Felltypen.

Bei Naomi’s leben Malteser und Maltipoos. Im Gespräch klären wir, welcher Hund und welche Anforderungen zum Alltag der jeweiligen Familie passen.

Malteser für eine Familie, ein Paar oder ältere Menschen

FÜR WEN GEEIGNET

Für wen ist ein Malteser das Richtige?

Ein Malteser kann gut in einer Wohnung, bei Paaren, bei älteren Menschen oder in einer Familie leben. Bei Kindern ist wichtig, dass sie die geringe Körpergröße des Hundes berücksichtigen und behutsam mit ihm umgehen.

Ein Garten ist nicht erforderlich; tägliche Spaziergänge, Beschäftigung und Kontakt zu seinen Bezugspersonen dagegen schon. Ob ein Hund gern reist, muss individuell und schrittweise erprobt werden.

Für jemanden, der zehn Stunden am Tag außer Haus ist, ist er nicht die richtige Wahl. Und auch nicht für jemanden, der sich mit der Fellpflege nicht befassen möchte — bei dieser Rasse ist Pflege keine Option, sondern eine Bedingung.

Malteser — anspruchsvolle Pflege des weißen Fells

EHRLICH GESAGT

Hat der Malteser Nachteile?

Vor der Anschaffung sollte der tägliche Pflege- und Betreuungsaufwand realistisch eingeschätzt werden.

Die Fellpflege ist aufwendig. Tägliches Kämmen bei langem Haar ist keine Übertreibung, sondern eine reale Anforderung — eine übersehene Verfilzung muss herausgeschnitten und kann nicht ausgebürstet werden.

Weißes Fell zeigt alles. Tränenspuren unter den Augen, Verfärbungen um die Schnauze nach dem Fressen, Schmutz von einem Spaziergang im Regen — bei einem Hund jeder anderen Farbe würde es niemandem auffallen.

Das Alleinbleiben fällt manchen Maltesern schwer, und einige reagieren auf Geräusche mit Bellen. Auch bei der Stubenreinheit kann wegen der kleinen Blase Geduld nötig sein.

Wer regelmäßig viele Stunden außer Haus ist oder wenig Zeit für Fellpflege hat, sollte prüfen, ob ein Malteser zum eigenen Alltag passt.

Malteser während der Fellpflege

FELLPFLEGE

Die Pflege des Maltesers

Bei langem Haar wird täglich gekämmt, bei kurzem Schnitt genügen einige Male pro Woche. Verwenden Sie einen Kamm und eine Bürste, die durch die volle Haarlänge reichen — wer nur die Oberfläche bürstet, lässt Verfilzungen direkt an der Haut entstehen.

Baden Sie alle paar Wochen mit einem Shampoo für weißes Fell und kämmen Sie den Hund nach dem Trocknen stets gründlich durch. Buchen Sie den Hundefriseur regelmäßig, unabhängig vom gewählten Schnitt.

Der Bereich um die Augen braucht tägliche Aufmerksamkeit. Regelmäßiges Abwischen verhindert, dass sich rostfarbene Tränenspuren festsetzen; bei starkem Tränenfluss lohnt eine tierärztliche Kontrolle, ob die Tränenkanäle frei sind.

Dazu kommt der Standard für kleine Rassen: Ohren, Krallen und Zähne. Zahnstein bildet sich beim Malteser schnell, deshalb sollte die Zahnpflege vom Welpenalter an zur Routine werden.

Malteser bei der tierärztlichen Untersuchung

GESUNDHEIT

Die Gesundheit des Maltesers

Für Malteser wird häufig eine Lebenserwartung von etwa 12 bis 15 Jahren angegeben. Wie alt ein einzelner Hund wird, lässt sich nicht vorhersagen.

Zu den gesundheitlichen Themen, die bei kleinen Hunden beachtet werden, gehören unter anderem Patellaluxation und Zahnprobleme. Bei sehr kleinen Welpen kann außerdem eine Unterzuckerung auftreten; verstärkter Tränenfluss sollte tierärztlich abgeklärt werden.

Zwei Erkrankungen betreffen den Malteser häufiger als andere kleine Hunde und sollten bekannt sein: ein angeborener portosystemischer Shunt, also ein Gefäß, das die Leber umgeht, und der Trachealkollaps, der sich durch einen trockenen, hupenden Husten zeigt. Beide sind selten, und beide sollten mit der Zucht besprochen werden.

Nichts davon lässt sich durch ein Versprechen ausschließen. Verringern lässt es sich durch die sorgfältige Wahl der Elterntiere, genaue Beobachtung des Wurfs und die ehrliche Auskunft darüber, was wir über den einzelnen Welpen wissen.

Abgemessene Futterportion für einen Malteser

ERNÄHRUNG

Die Fütterung des Maltesers

Hochwertiges Futter, das zu Alter und Größe des Hundes passt, mit einer Krokettengröße für ein kleines Gebiss. Ein Welpe frisst häufiger und anders zusammengesetzt als ein erwachsener Hund.

Bei 3–4 kg sind die Portionen sehr klein, und jede Abweichung wirkt sich schneller aus als bei einem großen Hund. Übergewicht belastet beim Malteser Gelenke und Wirbelsäule, deshalb sollte man ihn regelmäßig wiegen statt nach Augenmaß zu urteilen.

Achten Sie außerdem darauf, was das Fell rund um die Schnauze verfärbt — manche Futtersorten und sogar Leitungswasser können Verfärbungen bei weißem Fell verstärken.

Malteser-Welpe bei Naomi’s

PREIS

Was kostet ein Malteser?

Der Preis hängt unter anderem von der Herkunft der Elterntiere, der Ahnentafel, den Aufzuchtbedingungen, der tierärztlichen Betreuung und den mitgegebenen Unterlagen ab.

Aussagekräftiger als der Preis allein sind nachvollziehbare Angaben zur Abstammung, zu gesundheitlichen Untersuchungen, zur Aufzucht und zur tierärztlichen Begleitung.

Bei ungewöhnlich niedrigen Preisen lohnt es sich, besonders genau nach den Bedingungen für Mutterhündin und Welpen sowie nach Vertrag und Unterlagen zu fragen.

Bei uns erhalten Käuferinnen und Käufer einen Vertrag und die für den jeweiligen Welpen vereinbarten Unterlagen. Aktuelle Preise nennen wir individuell, da sie vom jeweiligen Wurf abhängen.

Malteser-Welpe mit seiner Mutterhündin

DIE ZUCHT WÄHLEN

Wie findet man eine gute Malteser-Zucht?

Eine verantwortungsvoll arbeitende Zucht zeigt, wo die Welpen aufwachsen, und stellt nach Möglichkeit auch die Mutterhündin vor. Ist das nicht möglich, sollte der Grund nachvollziehbar erklärt werden.

Fragen Sie außerdem nach Ahnentafel und Herkunft der Elterntiere, nach tierärztlicher Betreuung, Impfungen, Entwurmung, Mikrochip, Vertrag, dem aktuellen Futter, dem Verlauf der Sozialisierung und der Begleitung nach der Übergabe.

Warnzeichen können eine sehr frühe Abgabe, ein fehlender Vertrag, eine Übergabe an einem neutralen Ort ohne Einblick in die Aufzucht oder ständig verfügbare Würfe vieler Rassen sein.

Bei Naomi’s wachsen die Welpen im Haus auf, und die Käufer sehen vor der Übergabe, woher der Hund kommt und wie er aufgezogen wurde.

Naomi’s — eine Hobbyzucht für Malteser

NAOMI’S

Warum Naomi’s?

Naomi’s ist eine kleine Hobbyzucht in unserem Zuhause. Unsere Zuchthündinnen leben als Familienhunde bei uns im Haus.

Von den ersten Tagen an erleben die Welpen alltägliche Geräusche, Menschen und Abläufe. So lernen sie behutsam vieles kennen, das ihnen später in ihrer neuen Familie begegnen wird.

Käuferinnen und Käufer erhalten einen Vertrag, die vereinbarten Unterlagen sowie Informationen zu Fütterung, Impfungen und Entwurmung. Auch nach der Übergabe bleiben wir für Fragen erreichbar.

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ELTERNTIERE

Unsere Malteser in der Zucht

HÄUFIGE FRAGEN

Häufig gestellte Fragen

Ist der Malteser eine von der FCI anerkannte Rasse?

Ja. Der Malteser ist von der FCI vollständig anerkannt, Standard Nr. 65, Gruppe IX, Sektion 1 (Bichons und verwandte Rassen). Er ist eine der ältesten europäischen Gesellschaftshunderassen.

Worin unterscheidet sich ein Malteser von einem Maltipoo?

Der Malteser ist eine von der FCI anerkannte Rasse mit festgelegtem Standard. Der Maltipoo ist dagegen eine nicht von der FCI anerkannte Kreuzung aus Malteser und Pudel; Fell, Größe und späteres Erscheinungsbild können stärker variieren.

Haart ein Malteser?

Malteser verlieren meist vergleichsweise wenig Haare, haaren aber nicht überhaupt nicht. Ihr lang wachsendes Fell ohne Unterwolle muss regelmäßig gebürstet und geschnitten werden.

Ist ein Malteser hypoallergen?

Kein Hund ist vollständig hypoallergen. Weil die Unterwolle fehlt, vertragen manche Allergikerinnen und Allergiker einen Malteser besser — die Reaktion ist jedoch bei jedem Menschen anders.

Wie viel wiegt ein ausgewachsener Malteser?

Der Rassestandard nennt 3 bis 4 Kilogramm bei einer Widerristhöhe von 21–25 cm bei Rüden und 20–23 cm bei Hündinnen.

Wie alt wird ein Malteser?

Als Orientierung werden häufig 12 bis 15 Jahre genannt. Die tatsächliche Lebensdauer hängt von Veranlagung, Gesundheit und Lebensumständen des einzelnen Hundes ab.

Wie oft muss ein Malteser gebürstet werden?

Täglich, wenn das Fell lang getragen wird. Glattes, seidiges Haar ohne Unterwolle verknotet sehr leicht, und eine übersehene Verfilzung muss herausgeschnitten und kann nicht ausgebürstet werden.

Woher kommen die dunklen Flecken unter den Augen?

Es sind Tränenspuren, die auf weißem Fell einfach besonders auffallen. Tägliches Reinigen rund um die Augen hilft, ebenso die Kontrolle von Wasser- und Futterqualität und eine tierärztliche Abklärung, ob die Tränenkanäle frei sind.

Braucht ein Malteser professionelle Fellpflege?

Meist ja. Ob langes Fell oder kurzer Alltagsschnitt: Der Pflegeaufwand bleibt, der passende Rhythmus richtet sich nach Felllänge und Zustand.

Bellt ein Malteser viel?

Viele Malteser reagieren aufmerksam auf Geräusche an der Tür. Ruhiges, konsequentes Training von klein auf kann helfen, häufiges Bellen zu begrenzen.

Verträgt sich ein Malteser mit Kindern?

Ja, in Familien, in denen die Kinder verstehen, dass sie einen Hund von wenigen Kilogramm vor sich haben. Der Malteser ist klein und kann bei wildem Spiel leicht verletzt werden.

Eignet sich ein Malteser für die Wohnung?

Das kann gut funktionieren. Wichtiger als ein Garten sind tägliche Spaziergänge, Beschäftigung und regelmäßiger Kontakt zu seinen Menschen.